Von:
Bernhard Liess

e-drei.de

„Drei mal drei macht sechs“ singt Pippi Langstrumpf. Und die Mathematiker schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Die Zahl drei ist die erste ungerade Primzahl, erklären die Experten. Uns Menschen hat sie es irgendwie angetan. Ob „Aller guten Dinge sind drei“, ob die heiligen drei Könige oder die drei Fragezeichen – die Drei ist eine besondere, ja in vielen Religionen oft auch heilige und göttliche Zahl. So ist es auch im Christentum.

Jesus – lesen wir in der Bibel – ist am dritten Tage auferstanden von den Toten. Der Tod, alles Todbringende und Dunkle in unserer Welt sollen nicht das letzte Wort haben. Der dritte Tag, er steht für Ostern, für die Hoffnung auf Neuanfang und neues Leben.

„Drei mal drei macht sechs“ singt Pippi Langstrumpf. Von Gott gilt im Christentum: Drei mal eins macht eins. Auch die Rede von der göttlichen Dreieinigkeit ist mit mathematischen Gesetzen nicht vereinbar. Und doch: Die Dreieinigkeit ist - wie ich finde – eine gelungene Beschreibung dafür, wie der eine Gott uns liebevoll begegnet.

Gott begegnet uns als Vater oder als Mutter, er hat die Welt erschaffen. Ihn spüre ich, wenn ich mich an der Schönheit der Welt freue. Aber Gott ist nicht nur ein jenseitiger Gott. In Jesus Christus wird er Mensch, um bei uns zu sein, um Freude und Leid mit uns zu teilen. Und durch den Heiligen Geist macht er uns zu be-geisterten und geistvollen Menschen und hilft uns, in dieser Welt mündig und verantwortlich zu sein.